Wirtschaftlichkeit Ihrer PV-Anlage

Verschmutzte Module kosten bares Geld

Ob Landwirtschaft oder Gewerbe: Große Photovoltaikanlagen produzieren jeden Tag Strom mit einem wirtschaftlichen Wert. Verschmutzungen können genau dort Ertrag kosten, wo Ihre Anlage eigentlich Geld erwirtschaften soll.

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Stark verschmutzte Photovoltaikmodule mit Staub und Vogelkot

Jeder Prozentpunkt Minderertrag kann wirtschaftlich relevant sein

Staub, Pollen, Vogelkot, landwirtschaftliche Rückstände, betriebliche Ablagerungen und weitere Verschmutzungen liegen unmittelbar zwischen Sonneneinstrahlung und Solarzelle.

Je größer die Anlage ist und je mehr Strom sie jährlich produziert, desto mehr Kilowattstunden stehen hinter jedem Prozentpunkt Leistung beziehungsweise Ertrag.

Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht nur: „Wie schmutzig sehen meine Module aus?“ Sondern: „Wie viel wirtschaftlichen Ertrag kann mich diese Verschmutzung über Monate kosten?“

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Erfahren Sie, was Verschmutzung Ihre PV-Anlage kosten könnte

Geben Sie wenige Angaben zu Ihrer Anlage ein und erhalten Sie eine grobe Einschätzung des möglichen Ertragsverlusts in Prozent, kWh und Euro.

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bis ~40 %

Messungen zeigen, wie groß der Einfluss von Verschmutzung werden kann

Die tatsächliche Höhe hängt von Standort, Niederschlag, Dachneigung, Verschmutzungsquelle und Dauer der Ablagerungen ab. Unter ungünstigen Bedingungen wurden jedoch Größenordnungen von rund 40 Prozent gemessen.

Fraunhofer ISE stellte bei deutschen Agri-PV-Systemen Verringerungen der Lichttransmission durch Verschmutzung von bis zu rund 40 Prozent fest.

Eine separate zwölfmonatige Feldstudie in Scientific Reports maß unter besonders trockenen Standortbedingungen bis zu 39 Prozent jährlichen Energieverlust durch Soiling.

Für unsere Beispielrechnungen verwenden wir deshalb nicht solche Extremwerte, sondern lediglich 15 Prozent.

Verschmutzung betrifft Landwirtschaft und Gewerbe

Landwirtschaft

Große Dachflächen treffen auf zusätzliche Verschmutzungsquellen

PV-Anlagen auf Ställen, Maschinenhallen und Lagergebäuden befinden sich häufig unmittelbar in einer Umgebung mit Staubentwicklung, Pollen, Vogelkot und Rückständen aus landwirtschaftlichen Arbeiten.

Gleichzeitig verfügen viele Betriebe über große Dachflächen mit entsprechend leistungsstarken PV-Anlagen. Schon ein vergleichsweise kleiner prozentualer Minderertrag kann dadurch eine große Anzahl an Kilowattstunden betreffen.

Gewerbe & Industrie

Auch auf Gewerbehallen kann Verschmutzung teuer werden

Auf Produktions-, Lager-, Logistik- und Gewerbehallen können sich ebenfalls Staub, Pollen, Vogelkot sowie betriebliche und umgebungsbedingte Rückstände auf den Modulen ansammeln.

Besonders interessant ist der wirtschaftliche Effekt bei Unternehmen mit hohem Eigenverbrauch: Jede zusätzlich erzeugte Kilowattstunde kann dazu beitragen, weniger Strom aus dem Netz zukaufen zu müssen.

Warum große Anlagen besonders interessant sind

Hohe Jahresproduktion

Je mehr Strom die Anlage produziert, desto größer ist die Energiemenge hinter jedem Prozentpunkt Minderertrag.

Strom besitzt direkten Wert

Fehlende Produktion kann weniger Einspeisung, weniger Eigenverbrauch oder zusätzlichen Strombezug bedeuten.

Verluste summieren sich

Ein Minderertrag wirkt nicht nur an einem Tag. Bleibt Verschmutzung bestehen, kann sich der wirtschaftliche Effekt über Wochen und Monate aufsummieren.

Was wissenschaftliche Untersuchungen zeigen

Fraunhofer ISE · Deutschland

Bis rund 40 % weniger Lichttransmission

Fraunhofer ISE untersuchte mehrere Agri-PV-Systeme in Deutschland. Nach mehreren Monaten Exposition wurden je nach landwirtschaftlicher Tätigkeit und Installationsart Verluste der Lichttransmission zwischen 0 und rund 40 Prozent gemessen.

Besonders hohe Verschmutzung trat bei einer Installation über Hopfenflächen auf.

Quelle: Gebhardt et al., Fraunhofer ISE, „Evaluating the Impact of Soiling on Agrivoltaic Systems“, EU PVSEC 2025

Gemessener Energieertrag

Bis 39 % jährlicher Energieverlust durch Soiling

In einer zwölfmonatigen Feldstudie wurden gereinigte Module direkt mit natürlich verschmutzenden Modulen verglichen.

Am stärksten belasteten Standort wurden 39 Prozent jährlicher Energieverlust durch Verschmutzung gemessen.

Quelle: Cordero et al., Scientific Reports 8, 13943 (2018), DOI 10.1038/s41598-018-32291-8

Was bereits 15 % Minderertrag bedeuten können

Zur Veranschaulichung rechnen wir mit einem Minderertrag von 15 Prozent, einem Jahresertrag von 950 kWh je installiertem kWp und einem wirtschaftlichen Stromwert von 0,20 € je kWh.

Damit bleiben wir in der Beispielrechnung deutlich unter den dokumentierten Extremwerten und zeigen trotzdem, wie schnell wirtschaftlich relevante Beträge entstehen können.

Beispiel 1 150 kWp

Größenordnung: größere landwirtschaftliche Halle oder kleinere bis mittlere gewerbliche Dachanlage. Bei modernen Modulen grob etwa 330–350 Solarmodule.

Installierte Leistung 150 kWp
Angenommener Jahresertrag 142.500 kWh
Minderertrag im Beispiel 15 %
Fehlende Stromproduktion 21.375 kWh
Wirtschaftlicher Stromwert 0,20 €/kWh
Möglicher wirtschaftlicher Minderertrag pro Jahr 4.275 €
Beispiel 2 300 kWp

Größenordnung: große landwirtschaftliche Dachanlage oder mittelgroße Gewerbe-, Produktions- oder Logistikhalle. Bei modernen Modulen grob etwa 650–700 Solarmodule.

Installierte Leistung 300 kWp
Angenommener Jahresertrag 285.000 kWh
Minderertrag im Beispiel 15 %
Fehlende Stromproduktion 42.750 kWh
Wirtschaftlicher Stromwert 0,20 €/kWh
Möglicher wirtschaftlicher Minderertrag pro Jahr 8.550 €

Reinigungskosten und möglicher Ertragsverlust ins Verhältnis setzen

Kostet die professionelle Reinigung einer größeren Anlage beispielsweise 1.500–2.500 €, kann der Vergleich mit dem möglichen Minderertrag schnell interessant werden.

Bei unserer 300-kWp-Beispielanlage stehen bei 15 Prozent Minderertrag rechnerisch 8.550 € wirtschaftlicher Stromwert im Raum.

Genau deshalb sollte eine professionelle PV-Reinigung nicht ausschließlich als Kostenposition betrachtet werden. Entscheidend ist, welchen wirtschaftlichen Nutzen saubere Modulflächen für die jeweilige Anlage erzeugen können.

Alle Werte dienen der Veranschaulichung. Anlagenertrag, Modulanzahl, Verschmutzungseinfluss, Stromwert, Eigenverbrauch und Einspeisevergütung unterscheiden sich von Objekt zu Objekt.

Gerade für Gewerbebetriebe kann jede zusätzliche kWh wertvoll sein

Viele Unternehmen nutzen einen erheblichen Teil ihres Solarstroms direkt im eigenen Betrieb – beispielsweise für Maschinen, Kühlung, Produktion, Lagertechnik, Büros oder Ladeinfrastruktur.

Wird weniger Solarstrom produziert, muss abhängig vom Verbrauchsprofil möglicherweise mehr Energie aus dem Netz bezogen werden.

Bei einer großen Gewerbeanlage geht es deshalb nicht um ein optisch sauberes Dach. Es geht darum, eine bestehende Investition möglichst effizient arbeiten zu lassen.

Stark verschmutzte Solarmodule auf einem großen Dach

Verschmutzung arbeitet jeden sonnigen Tag gegen den Ertrag

Verschmutzungen müssen eine Anlage nicht vollständig bedecken, um wirtschaftlich relevant zu werden.

Entscheidend ist die Kombination aus Verschmutzungsgrad, Anlagengröße, Dauer und dem Wert jeder erzeugten Kilowattstunde.

Bei großen landwirtschaftlichen und gewerblichen Anlagen können dadurch bereits moderate prozentuale Verluste schnell mehrere Tausend Euro ausmachen.

Wie viel Ertrag lässt Ihre Anlage möglicherweise liegen?

Ob landwirtschaftliche Halle, Produktionsgebäude, Lagerhalle oder Gewerbeobjekt: Schildern Sie uns kurz Standort und Größe Ihrer Anlage. Wir prüfen gemeinsam, ob eine professionelle Reinigung wirtschaftlich interessant ist.

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